FDP LV Bremen

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16.03.2011

Historie

Überblick über die Geschichte des FDP-Landesverbandes Bremen

 
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Bürgermeister Wilhelm Kaisen im Gespräch mit Dr. Georg Borttscheller, Senator für Häfen, Schiffahrt und Verkehr

Der Wiederaufbau Bremens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde durch die Liberalen entscheidend mitgeprägt. Bereits im ersten Senat, der noch von der Militärregierung eingesetzt wurde und zwischen dem 6. Juni 1945 und dem 19. November 1946 amtierte, waren mit Dr. Dr. Theodor Spitta, Dr. Hermann Apelt, Hermann Wenhold und Dr. Wilhelm Nolting-Hauff vier Liberale vertreten. In der ersten Bürgerschaft gehörten 21 der 60 Abgeordneten zur bürgerlich-hanseatischen Bremer Demokratischen Volkspartei (BDV), die sich 1948 mit anderen liberalen Parteien Deutschlands (ohne SBZ) zusammenschloss und 1951 in der Freien Demokratischen Partei (FDP) aufging.

Die Gründungsversammlung der BDV fand am 28. Oktober 1945 statt. Am 12. Dezember 1945 wurde die neue Partei von den Alliierten offiziell zugelassen. Bis Ende 1946 wuchs der Mitgliederbestand auf 360 Mitglieder an. Im Februar 1946 spalteten sich von der BDV zwei Gruppen ab, von denen eine im Juli 1946 als FDP zugelassen wurde. Bei der ersten Bürgerschaftswahl am 13. Oktober 1946 erreichte die BDV 18,3 Prozent der Stimmen. Ende 1948 hatte sich die BDV als ausschließlich lokale Partei überlebt und ging bis zur Fusion im Juli 1951 vollständig im seit Anfang 1949 bestehenden FDP-Landesverband Bremen auf.

Im Rahmen eines so genannten Bündnisses zwischen Arbeitern und Kaufleuten gestalteten die Liberalen in enger Zusammenarbeit mit der SPD die Aufbauarbeit in den Nachkriegsjahren entscheidend mit. Die Liberalen bildeten das Bindeglied zur Kaufmannschaft und verstanden sich zugleich als Korrektiv der sozialdemokratischen Politik in Bürgerschaft und Senat. Zwischen 1951 und 1971 war die FDP durchgängig im Senat vertreten.
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