FDP kritisiert Konzept zur U3-Betreuung
Bremen. Der FDP-Jugendpolitiker Dr. Magnus Buhlert kritisiert das von Senatorin Stahmann vorgelegte 'Konzept' für den Ausbau der U3-Betreuung:"Was da vorgestellt wurde ist eher ein Maßnahmenpaket als ein Konzept. Weder ist klar woher das nötige Geld kommt noch wie viel benötigt wird." Positiv sei, dass endlich aus Überlegungen Planungen geworden sind. Das sei längst überfällig gewesen. Zugleich räche sich, dass sich die Koalition nicht durchringen konnte auf Ganztagsgrundschulen als Ersatz für Horte zu setzen. "So fehlen Mittel und Räume und es muss sogar geschaut werden ob über bisherige Pläne hinaus weitere Einrichtungen gebaut werden müssen", erklärte der Liberale.
Die Aufnahme von Kindern, die bald drei werden in entsprechende Kindergartengruppen ist pragmatisch. "Nur Plätze für 35 Prozent der U3-Kinder anzubieten ist gewagt. Schon 2007 wurde ein Bedarf von rund 45 Prozent prognostiziert. Wir fordern Senatorin Stahmann auf, sich auf einen höheren Ansturm einzustellen. Sonst gibt es zusätzlich zu dem üblichen Chaos weitere Notmaßnahmen statt Planungssicherheit für Eltern und Einrichtungen", sagte Buhlert weiter.
Freiheit der Universalhäfen erhalten
Bremen. Der Landesvorstand der Bremer FDP lehnt das von der Bremischen Bürgerschaft beschlossene Verbot des Umschlags von Kernbrennstoffen über die Häfen in Bremen und Bremerhaven ab. In seinem aktuellen Beschluss fordert er die rot-grüne Koalition auf, das Verbot umgehend zurückzunehmen, um weiteren Schaden vom Land abzuwenden. Der FDP-Landeschef Prof. Dr. Hauke Hilz: „Mit dem Verbot gefährdet Rot-Grün den Status der bremischen Häfen als Universalhäfen.“ Die FDP sieht in der Begründung, der Umschlag von Kernbrennstoffen sei mit der angeblich auf Ökologie und Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaft nicht vereinbar, Willkür und den Anfang einer Gesinnungskontrolle im Hafenumschlag. Rot-Grün setze das hochverschuldete Land Bremen unnötigen Prozessrisiken aus, um für die eigene Klientel Symbolpolitik zu betreiben.
Der Bremer FDP-Bundestagsabgeordnete und Hafenexperte Torsten Staffeldt sieht ein verantwortungsloses Handeln des rot-grünen Senats: „Die bremischen Häfen erfüllen ihre Funktion nicht nur für Bremen, sondern sichern vor allem Import und Export für Deutschland insgesamt. Bremen erhält deshalb eine Hafenlastenabgeltung von 10 Mio. € pro Jahr. Durch das Verbot wird auch die Solidarität mit den anderen Bundesländern aufgekündigt. Die Rückführung etwa von wiederaufbereiteten Brennstäben ist eine Aufgabe aller und Deutschland vertraglich hierzu verpflichtet.“ Sich dieser Verpflichtung zu verweigern sei Politik nach dem St.-Florians-Prinzip. „Das Verbot des Transportes von Kernbrennstoffen über die bremischen Häfen ist sowohl unter bremischer, bundes- und europarechtlichen Gesichtspunkten mehr als fragwürdig. Der rot-grüne Senat sagt wieder mal an dem Ast, auf dem er sitzt“, so Staffeldt weiter. Rot-Grün betreibe eine egoistische Politik mit Scheuklappen zulasten anderer, um eigene Positionen rücksichtslos durchzusetzen.
































