Sozialstaat statt Sozialpolitik – Bremen ist Bürgergeld-Hauptstadt!
Thore Schäck: „Die Menschen, die sich jeden Tag abrackern, verdienen Respekt. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Menschen das Gefühl bekommen, die Dummen im System zu sein.“
Bremen, 9. Dezember 2025. Der jüngste Bericht zur Bürgergeld-Quote zeigt ein alarmierendes Bild: In Bremen lebt mittlerweile jeder sechste Bürger vom Bürgergeld – mehr als irgendwo sonst in Deutschland. Besonders erschütternd: Über 52 Prozent der Geflüchteten sind auf Sozialleistungen angewiesen.
Dazu erklärt Thore Schäck, Landesvorsitzender der FDP Bremen:
„Es ist kein Wunder, dass Bremen eine Rekordquote beim Bürgergeld hat. Es ist das traurige Ergebnis verfehlter rot-grün-roter Sozialpolitik. Der Senat hat jahrelang weggesehen, den Arbeitsmarkt für Geflüchtete verbaut und kritische Integrationsfragen ignoriert. Doch nicht besonders hohe Sozialausgaben sind ein Zeichen für besonders soziale Politik, gerade ein geringer Bedarf an Sozialausgaben ist ein Zeichen für funktionierende Sozialpolitik. Wer arbeitet, wird mit Steuern und Abgaben zur Kasse gebeten und wer nicht arbeitet, wird verwaltet. Das untergräbt jeden gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Schäck weiter:
„Wir brauchen keinen aufgeblasenen Sozialstaat, sondern eine klare Integrationsagenda. Sprache lernen, arbeiten, sich einbringen – das muss für jeden gelten, der hier eine Zukunft will. Wer das ablehnt, darf nicht mit lebenslanger Vollversorgung rechnen. Bürgergeld darf kein Dauerzustand sein und kein Lebensmodell. Es geht auch um Gerechtigkeit gegenüber den Menschen, die morgens früh aufstehen, arbeiten und mit ihren Steuern diesen Staat am Laufen halten. Die rot-grün-rote Koalition muss das verstehen. Wir werden sie immer wieder daran erinnern!“