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Es gibt kein „Dienstwagenprivileg“ – Nein zu neuer SPD-Reform

Thore Schäck: „Die aktuelle Dienstwagen-Regelung entlastet Millionen Arbeitnehmer. Was die SPD vorhat, ist nichts anderes als ein weiterer Griff in die Tasche der arbeitenden Bevölkerung, der Betriebe und Beschäftigte in den Bürokratie-Burnout treiben würde.“

Bremen, 15. Januar 2026. Laut Berichterstattung des „Handelsblatt“ plant die SPD eine Reform der Dienstwagenregelung, spricht von einem „Dienstwagenprivileg“. Demnach soll die pauschale Besteuerung für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor deutlich verschärft werden. 

Dazu Thore Schäck, Landesvorsitzender der FDP Bremen:

„Wenn Millionen Arbeitnehmer ihren Dienstwagen auch noch versteuern müssen, ist das kein „Privileg“. Dass dies häufig anstatt über ein Fahrtenbuch über die pauschale sogenannte „Ein-Prozent-Regelung“ erfolgt, ist eine effektive Vereinfachung – sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. So ersparen sich Arbeitnehmer und Finanzämter das Führen und Prüfen von mehreren Millionen Fahrtenbüchern und hunderten Millionen Einzelfahrten. Das ist effizient, fair und nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, dass die SPD das wieder für einen Klassenkampf und für Hass und Hetze gegen die Fleißigen in unserem Land nutzt!“

Schäck weiter:

„Laut Experten würde der Staat durch die Abschaffung der Ein-Prozent-Regelung voraussichtlich weniger Steuern einnehmen, und dafür ein Bürokratiemonster schaffen. Die häufigsten Dienstwagen in Deutschland sind VW Golf, Opel Astra oder Ford Focus – keine Luxusschlitten. Wer durch eine Reform der Dienstwagenbesteuerung den Fleißigen im Land noch tiefer in die Tasche greift, trifft also ganz sicher nicht die Reichen, sondern Angestellte, Außendienstler, Pflegedienste oder Handwerksunternehmen – kurzum: Menschen, die hart arbeiten und mobil sein müssen.“